Seit Mitte Februar bin ich in Italien beim Generalkapitel der Salesianer Don Boscos. Heute haben wir das Abschlussdokument mit dem Titel „Leidenschaftlich für Jesus Christus, engagiert für junge Menschen“ verabschiedet. Wir verbringen nun die nächsten Tage in Rom, durchschreiten die heiligen Pforten, feiern am Petrusgrab Gottesdienst und am Samstag geht es nachhause. Was bleibt von dieser Erfahrung?
(1) Neue Bekanntschaften:
In den Arbeitsgruppen, bei den Mahlzeiten, bei Ausflügen und beim Sport war ich im Austausch mit Salesianern aus der ganzen Welt und habe viele inspirierende Menschen näher kennengelernt.
(2) Bestärkung in der Nachfolge Jesu:
In der Mitte unseres Lebens als Ordenschristen steht Jesus Christus. Wir orientieren uns an ihm, von ihm lassen wir uns inspirieren und herausfordern, auf seine Hilfe vertrauen wir, jeden Tag neu.
(3) Don Boscos Geist lebt weltweit:
Egal ob im Jugendgefängnis in Freetown, im Erdgebengebiet in Mandalay, bei den Achuar in Ecuador oder im Schülerheim in Fulpmes – an vielen Orten der Welt passiert viel Gutes im Namen Don Boscos!
(4) Gemeinsam mehr erreichen:
Als Generalkapitel war es unsere Aufgabe wohl überlegte Entscheidungen für die Zukunft zu treffen und geeignete Personen für die weltweite Leitung für die nächsten sechs Jahre zu wählen. Ich habe mich besonders bei den Themen Qualität in der Pädagogik, Gewaltschutz und Kommunikation eingebracht.
(5) Mutig in die Zukunft:
Bei den vielen Schreckensnachrichten in der Welt könnte man leicht die Hoffnung verlieren. Die Erfahrung des Generalkapitels hat mir und allen anderen viel Kraft gegeben: Mit Gottvertrauen gehen wir weiter!
(Foto v.l.n.r.: P. Simon Härting, Provinzial P. Siegfried Kettner, Generaloberer P. Fabio Attard, Provinzial P. Reinhard Gesing, Generalökonom Br. Jean-Paul Muller, P. Peter Rinderer)